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Chronik 1945 - 2018 (hier klicken)

Die Chronik wird von Herrn Dr. Othmar Hanke erstellt. othmar.hanke@aon.at

Ab 2016 wird sie von Ulrike Wondraschek weitergeführt. ulrike.w@aon.at

Aktuell 2018

Am 12 Mai fand in der Kirche in Glöckelberg die Patroziniumsmesse zu Ehren des Heiligen Johannes Nepomuk statt. Bei schönem Wetter kamen ca 75 Meßbesucher.

Der Zelebrant war Pater Dominik Nimmervoll, ehemaliger Abt des Stiftes Wilhering und Pfarrer von St. Leopold, Linz-Urfahr.

Seine einleitenden Worte galten der Biografie des Kirchenpatrons, seiner Lebens- und Leidensgeschichte. In seiner Predigt brachte er uns Jesus als den „Guten Hirten“ nahe, der seine Herde nie in Stich läßt, auf dessen Liebe und Verläßlichkeit seine Schafe immer vertrauen können. Ein Vorbild für ein Leben in Pflichterfüllung, Obsorge und Güte, dem nachzueifern alle Christen berufen sind. Johannes Nepomuk und Pater Engelmar Unzeitig waren solche Menschen, die sich Jesus, den guten Hirten zum Vorbild genommen haben. Allen Gefährdungen und Widrigkeiten zu Trotz waren sie für die ihnen Anvertrauten unter den schlimmsten Lebensumständen Trost, Halt und Stärkung, bis hin zu ihrem Märtyrertod, dem Jahre später Heilig- bzw. Seligsprechung folgten.

An der Orgel begleitete wieder Kurt Pollhammer den Volksgesang.

Eine anschließende Agape mit Brot, Wein und Wasser ließ viele Meßbesucher noch eine gute Weile beim Mesnerhaus in gemeinsamen Gesprächen und Gedankenaustausch beisammen sein.

Wallfahrt der Mariannhiller Missionare, 16. Juni 2018

 

Alle unsere Messfeiern sind heuer begleitet von der langen Schönwetterperiode. Das ist vor allem für einen Pilgerweg von Bedeutung.

Er führte heuer eine besonders große Anzahl an Gläubigen wie alljährlich vom Grenzübergang Sonnenwald zur Kirche nach Glöckelberg.

An drei Zwischenstationen wurde mit der Lesung eines Textes von Martin Gutl eindringlich die Wichtigkeit der Versöhnung betont: „....heute noch, denn morgen könnte es schon zu spät sein, weil der mit dem man im Streit liegt, schon stumm, blind, taub, lahm oder tot sein könnte.....“. Eine Mahnung, die aufrüttelt, zum Nachdenken anregt und nachdrücklich zum Handeln auffordert.

Von Glockengeläut empfangen und in der Kirche angekommen füllen ca. 200 Messbesucher die Kirchenbänke und hören die in Englisch gehaltene Predigt des neuen Generalsuperiors der Mariannhiller Missionare Pater Thulani Mbuyisa.

Sein Thema ist das “Hohelied der Liebe“ mit dem Paulus einst die stolzen und selbstgerechten Korinther von der großen und umfassenden Bedeutung der Liebe zu überzeugen suchte, denn die Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe und das Größte und Wichtigste.

Der Zusammenhang mit dem Seligen Pater Engelmar, dem diese Wallfahrt gewidmet ist, liegt auf der Hand. Sein Leben ist die ideale Verkörperung von Nächstenliebe und Selbstaufgabe bis hin zum Tod, zu Zeiten, in denen Christentum und Barmherzigkeit negiert und Grausamkeit und Unterdrückung fragwürdigen Idealen zum Durchbruch verhelfen sollten.

Auch heute werden wieder Mauern geplant, Brücken abgebrochen, Menschen in Not ignoriert und in Stich gelassen. Jeder möge für sich und seinen Alltag entscheiden, wo er es vermag das Hohelied der Liebe zum Nächsten zu leben.

Hauptzelebrant und Übersetzer der Predigt war Pater Christoph Eisentraut mit 7 Mitzelebranten an seiner Seite. Eine besondere Ehre und Freude für diese Wallfahrt: Es wurde der Primizkelch des Seligen Pater Engelmar aus Würzburg mitgebracht und verwendet.

Musikalisch umrahmt war die Messfeier vom schönen Gesang des Chores aus Alberndorf und zuletzt noch außer Programm und als Überraschung erklang von der Empore herab eine Melodie, gespielt von zwei Mundharmonikas. Anschließend dieses Lied ( Du hast mir in die Augen geschaut) zweistimmig von einem Ehepaar gesungen, hörte sich wie ein Gebet an. Das Rätsel, wer denn die Interpreten waren, löste sich erst Tage später, es war das Ehepaar Bogner aus Julbach.

 

Ulrike Wondraschek

 

Messfeier in Glöckelberg am 28.7.2018

 

Zu Beginn ging Horst Wondraschek in seiner Begrüßungsrede auch auf die noch immer offene Frage seiner Nachfolge als Betreuer der Kirche Glöckelberg ein und bat um Hinweise und Tipps, welche Organisation oder Gemeinschaft dafür anzusprechen wäre. Es sollte doch rechtzeitig möglich sein, diese Obsorge in gute Hände zu übergeben und etwaige Nachfolger einzuschulen.

Die Messe stand dann im Zeichen des 25jährigen Jubiläums der Glockenweihe im Herbst des Jahres 1993.

Der Priester, Herr Johannes Wohlmacher vom Stift Schlägl ging in seiner Predigt auf die Aufschriften der Glocken ein: „Ich rufe die Völker zum Frieden“ auf der Großen, vom Stift Schlägl gespendeten und „Über alle Grenzen hinweg rufe ich zur Versöhnung“ auf der Kleinen, die der Hl. Ursula geweiht ist und von Herrn Wondraschek gespendet wurde.

Der Priester verknüpfte diese Texte auch mit dem Evangelium des Tages, das die Brotvermehrung am See Genezareth zum Inhalt hatte: 5 Gerstenbrote und

2 Fische und trotzdem wurden alle satt! Ein Zeichen, wie sehr doch Glaube, Vertrauen und Zuversicht Wunder bewirken können.

Die Kirche war wieder sehr gut besucht. Ca. 200 Gläubige nahmen daran teil und freuten sich an Orgelspiel und Gesang von Frau Anna Roider. Auch das Ehepaar Bogner aus Julbach hat uns wieder mit Mundharmonikaspiel und einem Lied Freude bereitet.

Eine anschließende Agape mit Brot, Wein und Wasser ließ noch viele Messbesucher in Glöckelberg verweilen.

Es war dies die letzte Messe im heurigen Jahr, weil von Mitte August bis Mitte November die Straße wegen  Reparaturarbeiten gesperrt ist. Somit entfällt heuer das Totengedenken, das sonst immer kurz vor Allerheiligen stattfand.

Eine Information, die sicher auch interessant ist: Bei der Hochzeit unserer Tochter Ursula im Juli 2014 hat sich herausgestellt, dass die Pfarre Glöckelberg nie aufgehört hat, zu existieren und das Matrikelbuch über 3 verschiedene politische Systeme hinweg immer weitergeführt worden ist. Von der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bis heute.

 

Ulrike Wondraschek

 

 

 

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